Neu ist ein Datenschutz-Check für typische Abmahn-Gründe: Google Fonts von Google-Servern, Tracking-Cookies und Tracker vor der Einwilligung, eingebettete Videos und Karten sowie fehlende Links zu Impressum und Datenschutzerklärung. Er zählt nicht zur Note, die misst weiter die Angriffsfläche.
Neu ist auch der Bereich Domain und DNS: Wir erkennen Adressen, die per CNAME auf einen nicht mehr vorhandenen Dienst zeigen und von Fremden übernommen werden können, und prüfen CAA, DNSSEC, security.txt, MTA-STS sowie SPF-Einträge mit mehr als 10 DNS-Abfragen.
Die Schlüsselsuche nutzt zusätzlich über 100 Regeln aus dem Open-Source-Projekt gitleaks, etwa für Atlassian, Cloudflare, Datadog, Doppler, Heroku, Mailgun, Pulumi und Square. Im Testlauf mit über 100 echten Seiten gab es damit keinen einzigen Fehlalarm.
Der Scan liest jetzt bis zu 40 nachgeladene Code-Teile, auch solche, die erst von anderen Teilen geladen werden, bei Next.js die Code-Teile aller Seiten aus dem Build-Manifest, Konfigurationsdateien wie /config.json, die der Code beim Start abruft, und Base64-kodierte Schlüssel. In unserem Testparcours mit 13 typischen Leck-Stellen finden wir damit alle 13 statt vorher 7.
Neue Felder findings.privacy und findings.dns (in älteren Berichten nicht vorhanden). Neue Prüf-IDs: privacy.*, dns.*, email.spf.too_many_lookups, email.transport.unprotected. Weitere Anbieter erscheinen unter code.secret.service_token.